Bromuc akut Hustenlöser - Husten mit Auswurf
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Husten mit Auswurf – Was man wissen muss

Bromuc akut Hustenlöser - Husten mit Auswurf

Husten mit Auswurf

Was man wissen muss

Husten mit Auswurf ist zwar meist unangenehm, aber während einer Erkältung nicht ungewöhnlich und auch sinnvoll. Unsere Schleimhäute in den Atemwegen produzieren permanent Schleim, der diese vor dem Austrockenen schützt. Fremdkörper, die eingeatmet werden, wie etwa Erkältungsviren, Allergene oder Staub, werden von diesem Schleim umschlossen und mit Hilfe der sogenannten Flimmerhärchen wie auf einem Fließband zum Rachen zurücktransportiert. Hier wird das Sekret dann runtergeschluckt oder ausgespuckt. Wird das Sekret ausgehustet, spricht man von Husten mit Auswurf.

Was hustet man da aus?

Der ausgehustete Schleim besteht zum größten Teil aus Wasser sowie

  • körpereigenen Zellen, zum Beispiel weiße Blutkörperchen
  • Fremdkörpern, z. B. Staub
  • Eiweißen, z. B. Antikörper der Immunreaktion
  • Mikroorganismen, z. B. Viren oder Bakterien

Der sogenannte Auswurf, auch Sputum bezeichnet, kann Hinweise darauf geben, welche Ursache der Husten hat. Denn nicht immer liegt nur eine Erkältung vor.  Je nach Konsistenz, Farbe und Menge des Auswurfs kann man Rückschlüsse ziehen. Je mehr Eiweiße enthalten sind, umso zäher wird zum Beispiel der ausgehustete Schleim. 

Am häufigsten: Auswurf bei Erkältung

Ist Auswurf eher weiß und klar, leidet man sehr wahrscheinlich an einer akuten Erkältung. Erkältungsviren sind die häufigste Ursache für Husten mit Auswurf. Das Abhusten ist in diesem Fall sinnvoll und gilt als produktiv. Um den Schleim zu verflüssigen und den Hustenreiz zu lindern, kann das Abhusten mit speziellen Hustenlösern unterstützt werden. Ist das Sputum zusätzlich zäh und chronisch, könnte aber auch eine chronische Atemwegserkrankung, wie zum Beispiel Asthma, vorliegen. Besteht der Husten länger als zwei Wochen und bessert sich nicht, sollte man daher einen Arzt zu Rate ziehen.

Auch eine Pilzinfektion kann zu Husten führen

Auch Pilze können sich in den Atemwegen ansiedeln. Schimmelpilze bei feuchten Wohnungen etwa sind Auslöser für Husten. Ist der Auswurf weiß, grau und krümelig, könnte das ein Hinweis sein. Auch hier heißt es, einen Arzt einschalten. Er kann feststellen ob und welche Pilzinfektion vorliegt und was zu tun ist.

Sind Bakterien mit im Spiel?

Gelb-grünlicher Auswurf beim Husten galt lange Zeit als Zeichen für einen bakteriellen Infekt.  Heute weiß man aber, dass auch Reste abgestorbener Immunzellen zu einer solchen Verfärbung führen können. Der Arzt kann durch Abhören der Lunge feststellen, ob eine Entzündung der Bronchien vorliegt und wenn nötig ein Antibiotikum gegen die Bakterien verschreiben. Liegt nur eine Virusinfektion vor, hilft ein antibiotische Behandlung nämlich nicht.

Morgens und chronisch: Raucherhusten

Hat der Auswurf eine braune bis schwarze Färbung ist dies ein Indiz auf den sogenannten Raucherhusten. Typisch ist, wenn er vor allem morgens und regelmäßig auftritt. Hier liegt dann meist eine chronische Bronchitis vor und die gehört unbedingt in ärztliche Behandlung. Auch bei blutigem oder schaumigem Auswurf sollte man umgehend seinen Hausarzt aufsuchen.

Wichtig: Bei Husten mit Auswurf sollte man keine Hustenstiller einnehmen, denn das Sekret muss abgehustet werden. Verbleibt es in den Atemwegen bildet sich so ein optimaler Nährboden für Bakterien und eine Bronchitis oder Lungenentzündung können die Folgen sein.

Aristo

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