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Husten, weil die Nase läuft

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Wieso Husten auch durch Schnupfen entstehen kann

Husten ist trocken, schmerzhaft oder lösend – und meistens lästig. Oft tritt er während einer Erkältung auf. Husten ist aber keine eigenständige Krankheit, sondern nur ein Symptom und kann ganz verschiedene Ursachen haben. Manchmal entsteht Husten, weil die Nase läuft – ohne dass die unteren Atemwege betroffen sind.

Der Hustenreflex wird ständig ausgelöst, weil die Nase läuft

So kann auch ein Schnupfen zu einem unangenehmen und anstrengenden Husten führen. Das passiert so: Gelangen Erkältungserreger in die Nase, setzt die Immunreaktion dort eine vermehrte Schleimproduktion in Gang und Schnupfen entsteht. Der Schleim ist aber auch ein Nährboden für Bakterien und kann sich dann entzünden. Die Nasenschleimhäute schwellen als Folge stark an und verstopfen die Nase. Das Sekret, das sich weiterhin bildet, kann nicht abfließen, sondern „tropft“ stattdessen in den Rachen. Dies löst einen Räusperzwang oder hartnäckigen Reizhusten aus. Im Liegen tritt es stärker auf, sodass zudem oft der erholsame Schlaf gestört wird.

Auf Dauer können auch die Bronchien betroffen sein

Der Arzt spricht hier von einem sogenannten „post nasal drip“. Häufig entsteht dieses Hustenphänomen in Folge einer Sinusitis. Hierbei sind oft auch die Nasennebenhöhlen aufgrund einer Allergie oder Erkältung entzündet, was vor allem zu Kopfschmerzen führen kann. Bleibt diese Entzündung der Nasenschleimhaut auf Dauer unbehandelt, kann dann die entzündliche Reaktion der oberen Atemwege auch auf die Bronchien übergehen. Nach einem solchen sogenannten „Etagenwechsel“ der Erkrankung, wird dann auch in den unteren Atemwegen vermehrt Schleim produziert, um die Viren und Bakterien loszuwerden. Dieser Schleim muss dann ebenfalls wieder abgehustet werden. Bewährte Hustenlöser  bieten sich hier als Hilfe an.

Schnupfen mit Husten nicht auf die leichte Schulter nehmen

Ohne eine Behandlung des eigentlichen Problems in der Nasenschleimhaut wird der Reizhusten allerdings weiter anhalten. Bei hartnäckigem Husten, der länger als drei Tage andauert, sollte man deshalb einen Arzt aufzusuchen. Er kann die Ursache des Hustens erkennen und zielgerichtet behandeln.

 

Aristo

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